Organisationsentwicklung – New Work braucht ein neues Miteinander!

Wir unterstützen Organisationen, aus dem Verständnis ihrer Identität heraus eine gesunde Organisationskultur zu entwickeln, und stärken Menschen in ihrer Team- und Kooperationsfähigkeit – für eine nachhaltig effektive Zusammenarbeit.

Organisationen sind lebendige soziale Systeme, die sich permanent verändern, ebenso wie ihre äußeren Rahmenbedingungen. Die Frage ist also nicht, ob Entwicklung notwendig ist, sondern wie dieser Prozess gestaltet wird.

Angesichts der zunehmenden Komplexität, mit der umgegangen werden muss, setzen immer mehr Organisationen auf flexiblere Strukturen und agilere Organisations- und Arbeitsprinzipien. Die Chancen, aber auch die Herausforderungen, die damit einhergehen, sind groß – besonders auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Organisationen brauchen eine nachhaltige Beziehungskultur. Mit der Einführung neuer Strukuren und Prozesse und dem Erlernen und Anwenden agiler Arbeitsmethoden ist es nicht getan.
Im Zentrum der Veränderung stehen immer Menschen, die aufgefordert sind, zusammenzuarbeiten. Es wird Zeit, ihr Miteinander in den Fokus zu rücken!

Ein gezielter Entwicklungsschritt ist spätestens dann erforderlich, wenn die Probleme im Organisationsalltag nicht mehr nachhaltig gelöst werden können. Diese manifestieren sich meist auf der Sachebene – zum Beispiel in Form einer hohen Fluktuation oder eines zunehmenden Krankenstandes der Mitarbeitenden – haben ihren Ursprung aber fast immer auf der Beziehungsebene.

Warum? Wenn starre Strukturen wegbrechen, geht es noch mehr darum, miteinander in Beziehung zu sein. Das erfordert neue Kompetenzen von allen Beteiligten, von der Führung ebenso wie von Teams und Mitarbeitenden.

Damit dieser tiefgreifende Wandel gelingt, sind Organisationen gefordert, optimale Bedingungen zu schaffen: Für die Orientierung der Menschen wird die Klarheit in Bezug auf die Ausrichtung der Organisation, ihre Vision, ihre Haltung und Werte immer wichtiger. Bei der Gestaltung von Verantwortlichkeiten, Rollen und Entscheidungsfindung geht es darum, Flexibilität und Entwicklung zu ermöglichen. Strukturen und Prozesse müssen im Organisationsalltag gezielt Räume schaffen, in denen Dialog und auch die Kommunikation von Spannungen Platz finden. Und auf der Verhaltens- und Kommunikationsebene braucht es eine klaren, verbindlichen Rahmen, der Sicherheit gibt, Vertrauen schafft, und der täglich in Form eines konstruktiven Miteinanders gelebt wird.

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Ein Ansatz für beziehungsorientiertes Führungs- und Organisationsdesign

Um mehr Verbundenheit zwischen Menschen, in Teams und in Organisationen zu schaffen, verfolgen wir in der Organisationsentwicklung einen Ansatz, der vier zentrale Entwicklungsdimensionen umfasst und iterativ durchlaufen werden kann. Er eignet sich für unterschiedliche Inhalte, Herausforderungen und Problemstellungen, angefangen von der Unternehmensausrichtung, über die Gestaltung von Führung und Verantwortung bis hin zur Entwicklung von Teams.

Beobachten & Verstehen – Orientierung

Wir beginnen mit der Beobachtung der unterschiedlichen Perspektiven auf die Spannungsfelder und Beziehungsdynamiken in der Organisation. Hier geht es darum, Verständnis zu schaffen, warum ein Entwicklungsschritt notwendig ist, und Orientierung zu geben in Bezug auf die Handlungsfelder und ihre Priorität.

Haltung & Strategien – Klarheit

Im nächsten Schritt wird eine gemeinsame Perspektive auf Sinn, Ausrichtung und Ziele der Organisation oder des Teams entwickelt. Wichtig ist auch die Auseinandersetzung mit allen vorhandenen Ressourcen und Potenzialen.

Strukturen & Prozesse – Effektivität

Ist eine verbindende, klare Basis geschaffen, werden Führung, Verantwortung und Rollen reflektiert und bei Bedarf angepasst oder entwickelt. Wichtig ist auch, im Organisationsalltag Räume für alle relevanten Inhalte zu schaffen – besonders über Strukturen, Formate, Regeln und Abläufe für Kommunikation und Entscheidungsfindung.

Kommunikation & Verhalten – Entwicklungsfähigkeit

Ziel ist es, einen verbindlichen Rahmen für den Umgang miteinander zu erarbeiten – dazu gehört besonders die Gestaltung von Führung! Entscheidend ist hier auch die Befähigung aller Beteiligten, sich konstruktiv in den Entwicklungsprozess einzubringen, zu kooperieren und Konflikte zu lösen. Denn nur durch das Vorleben und Erleben der gemeinsamen Werte und Verhaltensweisen können sich diese verfestigen und dauerhaft zur Entwicklungsfähigkeit beitragen.

Das Geheimnis nachhaltiger Entwicklungsprozesse liegt darin, nicht nur Lösungen hervorzubringen, sondern dabei auch zu verbinden: Menschen mit sich selbst. Und Menschen mit Menschen.

WIR UND ICH begleitet Organisationen dabei, ein Miteinander zu gestalten, in dem Menschen die besten Voraussetzungen haben, nachhaltig und effektiv zusammenzuarbeiten und ihre Fähigkeiten und Potenziale einzubringen.

Unsere Vorgehensweise

1

Prozessorientiert:

Entwicklung und Veränderung sind ein Kraftakt und der Übergang zur Überforderung ist fließend. Statt sich auf ein großes Ziel zu konzentrieren, ist es besser mit kleinen Schritten und mit Mut zur Lücke zu beginnen. Unser Prozess umfasst alle wichtigen Dimensionen, an denen angesetzt werden kann, um eine beziehungsorientierte Führungs- und Organisationskultur zu entwickeln. Er übersetzt sie in vier Prozessschritte, die immer wieder durchlaufen werden können. Wir begleiten euch dabei.

2

Spannungsbasiert:

Wir vermeiden Trockenübungen und fingierte Problemstellungen. Stattdessen setzen wir an konkreten Herausforderungen an. Wir werten jeden Prozessschritt gemeinsam aus, um die Inhalte – Aufgaben, Probleme, Ideen – für den jeweils nächsten Prozessschritt zu priorisieren. Dabei orientieren wir uns am akuten Bedarf und der Realisierbarkeit.

3

Befähigend:

Veränderung und Entwicklung sind ein permanenter Prozess – dabei entstehen immer wieder neue Herausforderungen, Spannungen und Probleme. Diese Komplexität kann nicht kontrolliert werden, man kann nur mit ihr umgehen lernen. Es geht darum, möglichst veränderungs- und entwicklungsfähig zu werden. Daher befähigen wir Menschen und Teams, anhand ausgewählter, konkreter Problemstellungen, die wir im Prozess gemeinsam lösen, künftige Probleme auch alleine zu bewältigen.

4

Teambezogen:

Ein guter Bezugsrahmen für einen Entwicklungsprozess ist ein Team. In kleinen, teambasierten Einheiten können neue Methoden, Prozesse und Strukturen getestet werden, bevor sie größer ausgerollt werden. Im Idealfall können aufbauend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen, die innerhalb eines Teamentwicklungsprozesses gemacht und gewonnen wurden, skalierbare Prototypen für weiterreichende Veränderung entwickelt werden.

5

Beziehungsorientiert:

Wir denken alle Entwicklungsprozesse von den Menschen aus, die davon betroffen sind und involvieren diese aktiv. Wir sind überzeugt, dass Menschen am nachhaltigsten und effektivsten durch konkrete Beziehungserfahrung lernen. Wir setzen daher in unserer Arbeit einerseits bei den einzelnen Menschen individuell an und stärken ihre Beziehung mit sich selbst. Zum anderen befähigen wir Menschen, innerhalb ihrer Teams über Interaktion und Kooperation voneinander und miteinander zu lernen und sich gemeinsam zu entwickeln.